Der öffentliche Diskurs findet zunehmend in digitalen Räumen statt. Social Media ist heute für viele Menschen der wichtigste Informations-, Kommunikations- und Begegnungsraum. Und auch hier, im digitalen Raum, gerät unsere Demokratie unter Druck.
„Soziale Medien“ eröffnen antidemokratischen Kräften dabei erhebliche Möglichkeiten: Reichweite und Anonymität erleichtern die Verbreitung von Botschaften und die Organisation von Protesten. Sie nutzen digitale Plattformen gezielt, um öffentliche Debatten für ihre Zwecke zu polarisieren.
Strategisch platzierte Desinformationen lassen Fakt und Fiktion ineinander verschwimmen und zielen darauf, Vertrauen zu unterminieren, weil bei den Zuhörerinnen und Zuhörern sowie Zuschauerinnen und Zuschauern der Eindruck entsteht, dass letztlich nichts mehr zuverlässig, überprüfbar oder glaubwürdig ist. Das gilt auch für das Vertrauen in staatliche Institutionen.
Wie kann ich antidemokratische Kräfte im digitalen Raum erkennen? Welche Rolle spielen sie in Deutschland? Welche Effekte haben ihre Kommunikationsstrategien?
Diesen und weiteren Fragestellungen widmete sich am 17. November 2025 der Hochschultag des Fachbereichs Polizei der HöMS in Wiesbaden, in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und dem Polizeipräsidium Westhessen. Gefördert wurde der Hochschultag auch dieses Jahr von der Heinrich-Mörtl-Stiftung.