In der Mitte des Bildes Jean Asselborn zu Gast bei den Hessischen Gesprächen zu Staat und Demokratie, vorne sind in Rückenansicht die Zuschauer der Veranstaltung zu sehen

Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit

Jean Asselborn zu Gast bei den Hessischen Gesprächen zu Staat und Demokratie

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr haben die Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS) und die Landeshauptstadt Wiesbaden erneut zu den Hessischen Gesprächen zu Staat und Demokratie eingeladen. Dieses Jahr konnte die Hochschule Jean Asselborn, den ehemaligen Vizepremierminister und Außenminister Luxemburgs, gewinnen. Nach der offiziellen Eröffnung und Begrüßung durch den Gastgeber Hochschulpräsident Dr. Walter Seubert im schönen Festsaal des Wiesbadener Rathauses stellte Prof. Dr. Görisch den diesjährigen Vortragsgast dem zahlreich erschienenen Publikum vor.

Jean Asselborn referierte über die Verbindungen und wechselseitigen Abhängigkeiten der europäischen Länder, die Rolle der Großmächte USA, China und Russland sowie die Auswirkungen des Brexits. Auch die Rolle Donald Trumps und seine politischen Ziele wurden im Zusammenhang mit den internationalen Entwicklungen thematisiert. Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und Wladimir Putins Politik unterstrich die Diskussion die Bedeutung demokratischer Werte. Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte seien keine Selbstverständlichkeit, sondern müssten immer wieder verteidigt werden.

Im Anschluss an den Vortrag wurde das Gespräch, moderiert durch Prof. Dr. Neumann, für das Plenum geöffnet.

Der Referent nahm sich viel Zeit, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Dabei ging es um die Herausforderungen und Lösungsansätze für die moderne Demokratie, Resilienz und Wahrung des Rechtsstaats sowie um die Zukunft und Weiterentwicklung der europäischen Einigung.

Die Veranstaltung in Kooperation mit der Landeshauptstadt Wiesbaden trug erneut akademische Ideen in die Öffentlichkeit und schuf Raum für einen breiten gesellschaftlichen Austausch. So boten die Hessischen Gespräche Gelegenheit, gemeinsam kritisch über Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze zu diskutieren.

Gemäß ihrem akademischen Auftrag bringt die Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit regelmäßig Wissenschaft, Praxis und interessierte Öffentlichkeit miteinander ins Gespräch. Ziel ist es, zentrale Fragen aus den Bereichen Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und öffentliche Verwaltung mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten transparent und bürgernah zu diskutieren.

Die etablierte Veranstaltungsreihe, geplant von den Professoren Dr. Dittrich, Dr. Eibelshäuser, Dr. Görisch und Dr. Neumann (alle HöMS), bietet ein Forum, um zukunftsweisende Ideen zu erörtern, auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufmerksam zu machen und den interdisziplinären Austausch zu fördern. Die nächsten Hessischen Gespräche sind für den 1. März 2027 geplant.

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