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Dunkelfeldstudie „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland“

Aktuell findet die dritte Welle der bundesweiten Dunkelfeldbefragung „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland (SKiD) 2026“ statt. In Hessen wurden ca. 3.700 Bürgerinnen und Bürger zufällig für die Befragung ausgewählt. Diese haben bereits Post vom Erhebungsinstitut Verian erhalten.

Im Auftrag des Bundeskriminalamts und des Landespolizeipräsidiums Hessens werden die ausgewählten Personen zur Teilnahme an der Befragung angehalten. Es geht hierbei u. a. um die Themen wie Opferwerdung und Anzeigeverhalten, aber auch um Ihr subjektives Sicherheitsempfinden und Ihre Wahrnehmung der Polizei.

Wenn Sie ausgewählt wurden, möchten wir Sie bitten, an der Befragung teilzunehmen. Denn die Befragung dient als direkter Kommunikationskanal, über den Sie Ihre Wahrnehmung von Sicherheit und Kriminalität in Hessen unmittelbar mitteilen können.

FAQs SKiD 2026

Die Kontaktaufnahme erfolgt ausschließlich per Post. Niemand wird im Rahmen dieser Befragung angerufen oder persönlich aufgesucht.

Die angegebene Rücksendeadresse lautet immer:

Verian
Studie: SKiD
Postfach 11 4 7
35501 Butzbach

Der angegebene Internet-Link bzw. QR-Code führt immer auf die Internetseite des Erhebungsinstituts Verian.

Die im Auftrag der Polizei versandten Unterlagen

  • haben nie zum Ziel, Ihnen irgendein Produkt, Abonnement oder Ähnliches zu verkaufen
  • werben für kein Produkt, keine Veranstaltung, keine Organisation, keine Partei o. ä.
  • wollen von Ihnen keine Angaben zu Bankverbindungen, Passwörtern, Geheimnummern, Zugangsdaten o. ä.
  • verlangen von Ihnen keine Unterschrift
  • beschuldigen Sie keiner Ordnungswidrigkeit und keiner Straftat und fordern kein damit zusammenhängendes Verwarngeld ein

Die schriftliche Befragung der Studie SKiD hat das Ziel, Erkenntnisse zum Dunkelfeld (also polizeilich nicht bekanntgewordenen Straftaten) für zahlreiche Straftaten zu gewinnen, darunter Vermögens- und Cyberdelikte, aber auch schwere Straftaten aus dem Bereich der Gewaltkriminalität. Des Weiteren erforscht die Studie u. a. die Umstände des Opferwerdens, die mögliche Furcht vor Kriminalität und die Wahrnehmung der Arbeit der Polizei.

In Hessen können rund 3.700 Hessinnen und Hessen ab 16 Jahren an der Befragung teilnehmen, die per Post um eine Teilnahme an der Befragung gebeten werden. Die angeschriebenen Bürgerinnen und Bürger wurden mit einem statistischen Verfahren zufällig aus den Einwohnermelderegistern der Städte und Gemeinden gezogen.

Eine eigene Anmeldung zur Teilnahme an der Studie SKiD (ohne explizit angeschrieben worden zu sein) ist nicht möglich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Befragung wurden per Zufallsauswahl bestimmt; dies ist für die Repräsentativität der Befragung sehr wichtig, um aus den Antworten Rückschlüsse auf die ganze Bevölkerung ziehen zu können.

Die Teilnahme ist kostenlos (frankierter Rückumschlag/Online-Zugang), freiwillig und anonym.

Die für die Befragung ausgewählten Personen erhalten zunächst ein Ankündigungsschreiben, ein paar Tage darauf ein Anschreiben mit Fragebogen, inklusive Online-Zugangs-Code per Post.

Der Fragebogen sollte bestenfalls in den nächsten Tagen nach Erhalt ausgefüllt werden: entweder schickt man den ausgefüllten Papier-Fragebogen per Post zurück oder füllt den Fragebogen im Internet aus.

Der Fragebogen ist über den Online-Zugang zusätzlich in den Sprachen Englisch, Türkisch, Russisch und Arabisch verfügbar.

Angeschriebene Bürgerinnen und Bürger wurden zufällig für die Befragung ausgewählt. Die Teilnahme ist wichtig, um ein repräsentatives, also aussagekräftiges Bild zu erhalten.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die kontaktierte Person im erfragten Zeitraum von Kriminalität betroffen war oder nicht betroffen war, da z.B. auch nach der Wahrnehmung der Polizei und dem Sicherheitsgefühl gefragt wird.

Die Teilnahme gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre persönliche Sichtweise einzubringen. Denn nur so sind wir auch in Hessen in der Lage, unsere polizeiliche Präventionsoffensive „Gemeinsam Sicher in Hessen“ hinsichtlich Ihrer Bedarfe zu überprüfen, weiterzuentwickeln und sie so wahrnehmbar und wirksamer zu gestalten.

Das Erhebungsinstitut und das BKA schützen die von Ihnen übermittelten Daten. Das Erhebungsinstitut und das BKA nutzen aktuelle technische Maßnahmen zur Gewährleistung der Datensicherheit, insbesondere zum Schutz Ihrer personenbezogenen Daten vor Gefahren bei Datenübertragungen sowie vor Kenntniserlangung durch Dritte. Diese werden dem aktuellen Stand der Technik entsprechend jeweils angepasst.

Die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie weiterer relevanter datenschutzrechtlicher Bestimmungen werden vom BKA und dem Erhebungsinstitut umgesetzt.

Europaflagge zeigt 12 goldene, fünfzackige Sterne in einem Kreis auf blauem Hintergrund.

Detaillierte Informationen zu SKiD finden sich auch im Internet auf den Seiten des BKAÖffnet sich in einem neuen Fenster und der VeraingroupÖffnet sich in einem neuen Fenster.

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