Der Forschungsverbund „RadiGaMe – Radikalisierungsprozesse auf Gaming Plattformen und Messenger-Diensten“ ( radigame.deÖffnet sich in einem neuen Fenster) wurde beim Deutschen Computerspielpreis 2026 mit dem Sonderpreis der Jury für sein Engagement in der Extremismusprävention in digitalen Räumen geehrt. Prof. Dr. Julian Junk von der HöMS ist Teilprojektleiter von RadiGaMe.
Das Verbundprojekt RadiGaMe ist ein interdisziplinäres Forschungs- und Transfervorhaben, welches gerade im Frankfurter Teilprojekt Radikalisierungsphänomene auf Kommunikationsplattformen mit Gamingbezug systematisch untersucht und darauf aufbauend Lösungsansätze für Strafverfolgung, Früherkennung sowie präventive Maßnahmen erarbeitet. Die Jury-Vorsitzende, Prof. Dr. Sabiha Ghellal, bezeichnete die Forschung von RadiGaMe in ihrer Laudatio als „präzise, systematisch und hochrelevant“. Die Jury hob die interdisziplinäre Zusammenarbeit des Forschungsverbunds hervor und lobte, dass in der kritischen Forschung von RadiGaMe Gaming nicht verteufelt, sondern als wichtige Lebenswelt anerkannt wird.
Der Deutsche Computerspielpreis (DCP) ist der wichtigste Preis für die deutsche Games-Branche und wird seit 2009 verliehen. Der RadiGaMe-Forschungsverbund wird vom BMFTR im Rahmen der Fördermaßnahmen Zivile Sicherheit – Bedrohungen im digitalen Raum mit einer Laufzeit von 2023 bis 2026 gefördert.