Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit

Staatsminister Prof. Dr. Poseck begrüßt Jugendgruppe aus Israel

Am 13. Juli 2026 begrüßte Prof. Dr. Roman Poseck, Staatsminister des Innern, Sicherheit und Heimatschutz und Ursula Simonis, Leiterin des Zentrums für polizeipsychologische Dienste und Services, stellvertretend für das Präsidium der HöMS, im Beisein von der Geschäftsführerin der Kinder- und Jugend-Aliyah Frankfurt, Pava Raibstein, eine Delegation aus dem Jugenddorf Hodayot an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit in Wiesbaden. Ebenfalls wurden die Gäste aus Israel von der Vize-Generalkonsulin Silvia Berladski-Baruch und dem Geschäftsführer der jüdischen Gemeinde in Wiesbaden, Steve Landau, begrüßt. Im anschließenden, gemeinsamen Dialog fand ein erster Gedankenaustausch zwischen den Gästen mit den Repräsentanten des Innenministeriums, der hessischen Polizei und der Hochschule statt.

Staatsminister Poseck im Gespräch mit den jugendlichen Besucherinnen und Besuchern aus Israel.

Innenminister Roman Poseck erklärte: „Es war mir eine große Freude und Ehre, die israelische Jugendgruppe an unserer Polizeihochschule in Wiesbaden willkommen zu heißen. Der Austausch mit der israelischen Delegation ist mir eine echte Herzensangelegenheit. Gerade in der heutigen Zeit, in der Antisemitismus wieder erschreckend sichtbar wird und die internationale Sicherheitslage angespannt ist, gewinnt der Dialog zwischen Hessen und Israel eine ganz besondere Bedeutung. Er steht sinnbildlich für die besondere Verantwortung, die wir Deutschen aus unserer Geschichte heraus gegenüber Israel tragen. Hessen steht fest an der Seite der israelischen und Bürger. Der jährliche Besuch der Jugendgruppe ist eine wertvolle Tradition, die persönliche Begegnungen schafft, Brücken zwischen jungen Menschen baut und aktiv für gegenseitiges Verständnis und Vertrauen wirbt. Gerade der direkte Austausch zwischen jungen Menschen ist es, der Vorurteile abbaut und die Grundlage für eine gemeinsame, friedliche Zukunft legt.“

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen der HöMS und der Kinder- und Jugend-Aliyah in Frankfurt, macht den jährlichen Besuch in Hessen möglich. Das Jugenddorf Hodayot ist ein Ort, an dem Heranwachsende verschiedenster Kulturen und unterschiedlicher Betreuungsanforderungen nicht nur ein Heim und eine Ausbildung erhalten, sondern sie vor allem zu respektvollem Umgang miteinander und demokratischem Denken erzogen werden. Sie erfahren hier, dass eine Gesellschaft nur dann stabil sein kann, wenn jeder für den anderen einsteht, unabhängig vom sozialen und kulturellen Hintergrund. Die Jugendlichen treten mit hohem Engagement die angebotene Einstiegsausbildung im Polizeibereich an. Sie werden zu demokratischem Denken, bürgerlichem Engagement, dem Bewusstsein für Recht und Ordnung angeleitet. 

Dementsprechend wird die Austauschreise zur HöMS und das vielseitige polizeiliche Portfolio vor allem bei den Verantwortlichen in Israel sowie in Frankfurt mit Begeisterung aufgenommen. Die Hochschule stellte in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Westhessen, dem Hessischen Landeskriminalamt sowie dem Hessischen Polizeipräsidium Einsatz, ein Rahmenprogramm vor, bei dem die Delegation aus Israel, die vielseitigen Einsatzbereiche bei der Polizei Hessen kennen lernt. Darüber hinaus werden mit Exkursionen zur Synagoge und dem jüdischen Friedhof in Frankfurt, als auch zur Gedenkstätte Buchenwald, geschichtliche Bezüge zum Judentum in Deutschland miteinbezogen.

Gruppenbild mit der israelischen Delegation und weiteren Gästen. Mittig: Staatsminister Poseck.

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