Forschung zur Vernehmung

Der erste Teil des Forschungsprojekts „Evaluierung und Steigerung der Effizienz der polizeilichen Vernehmung“ ist abgeschlossen. Im Zentrum dieser Untersuchungsphase stand die Befragung der Staatsanwaltschaft Kassel zu bestehenden Herausforderungen, möglichen Fehlerquellen und Optimierungspotenzialen im Bereich der polizeilichen Vernehmung.Der erste Teil des Forschungsprojekts „Evaluierung und Steigerung der Effizienz der polizeilichen Vernehmung“ ist abgeschlossen. Im Zentrum dieser Untersuchungsphase stand die Befragung der Staatsanwaltschaft Kassel zu bestehenden Herausforderungen, möglichen Fehlerquellen und Optimierungspotenzialen im Bereich der polizeilichen Vernehmung.

Die im Rahmen der Untersuchung gewonnenen Ergebnisse wurden am 10. September 2026 im Polizeipräsidium Nordhessen vorgestellt. Prof. Dr. Thorsten Floren, Kriminalwissenschaftler, ehemaliger Polizeivollzugsbeamter und Projektverantwortlicher, präsentierte die zentralen Befunde seiner Untersuchung der Kriminaldirektion und den regionalen Kriminalinspektionen des Polizeipräsidiums. Dabei wurden die Ergebnisse sowohl in ihren wissenschaftlichen Zusammenhängen als auch im Hinblick auf ihre praktische Relevanz für die polizeiliche Arbeit erörtert.Die im Rahmen der Untersuchung gewonnenen Ergebnisse wurden am 10. September 2026 im Polizeipräsidium Nordhessen vorgestellt. Prof. Dr. Thorsten Floren, Kriminalwissenschaftler, ehemaliger Polizeivollzugsbeamter und Projektverantwortlicher, präsentierte die zentralen Befunde seiner Untersuchung der Kriminaldirektion und den regionalen Kriminalinspektionen des Polizeipräsidiums. Dabei wurden die Ergebnisse sowohl in ihren wissenschaftlichen Zusammenhängen als auch im Hinblick auf ihre praktische Relevanz für die polizeiliche Arbeit erörtert.

Die Präsentation stieß auf eine hohe fachliche Resonanz. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden als wertvoller Beitrag zur weiteren Qualitätsentwicklung polizeilicher Vernehmungen eingeordnet und von den Teilnehmenden als fachlich relevant sowie praxisorientiert bewertet. Seitens anderer Dienststellen des Polizeipräsidiums Nordhessen bestehen bereits weitere Anfragen für Ergebnispräsentationen. Zudem werden erste Möglichkeiten geprüft, die Forschungsergebnisse in die Aus- und Weiterbildung von Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten zu integrieren.

Das Projekt verdeutlicht zugleich die zentrale Bedeutung der HöMS für die Verknüpfung von Wissenschaft und polizeilicher Praxis. Durch die anwendungsorientierte Forschung werden wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen und unmittelbar für die Ausbildung und Weiterentwicklung polizeilicher Arbeit nutzbar gemacht.

Aktuell läuft eine Befragung, analog zu dem oben genannten Vorgehen bei der Staatsanwaltschaft, am Landgericht und am Amtsgericht Kassel. Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen nach ihrer wissenschaftlichen Auswertung ebenfalls dem Polizeipräsidium Nordhessen präsentiert werden.

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